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seit 1923

Wir bei Calligaris glauben, dass Möbel ebenso funktional wie elegant sein sollten. Wir glauben, dass innovatives Design so gestaltet sein sollte, dass es reale Lösungen und wesentlichen Komfort bietet. Und auch nach 100 Jahren Erfahrung in der Branche experimentieren wir weiter mit Materialien und Ausführungen.

Schließlich ist die Fähigkeit, Veränderungen zu akzeptieren, vielleicht das nachhaltigste Merkmal der Marke Calligaris.

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Wir wissen, dass jeder Raum und die Bedürfnisse der Home - Maker unterschiedlich sind. Deshalb bieten wir eine breite Palette an Produkten und Sonderanfertigungen, um sicherzustellen, dass Sie das finden, was Ihnen gefällt. Ob es sich um ein Esszimmer handelt, das immer bereit ist, Freunde und Familie willkommen zu heißen, die komfortable Einladung eines Sofas, die traumhafte Aussicht auf Ihr Bett am Ende eines langen Tages oder der Home - Office Bereich in dem Ideen und Inspirationen frei fließen können, Calligaris ist der Ort an dem Sie sich immer wie zu Hause fühlen.

Wir glauben an Qualität. Tatsächlich wählen wir erstklassige Materialien, erforschen neue Formulierungen, um die besten Leistungen und die beste Haltbarkeit zu bieten, und unterziehen unsere Produkte strengsten Testsequenzen, um die erforderlichen Zertifizierungen gemäß den höchsten Standards zu erhalten. Vor allem lieben wir enge und langfristige Beziehungen, die von Tag zu Tag wachsen. Deshalb finden Sie unsere Geschäfte auf der ganzen Welt.

Entdecken Sie unsere grüne Seele

1923
Die Gründung des Unternehmens

Bei Ausbruch des ersten Weltkriegs wurden viele Männer eingezogen, wodurch die Wirtschaft zum Erliegen kam. Am Ende des Krieges waren 70 % des Industriepotenzials vernichtet und die Fabriken zerstört. Dennoch vervierfachte sich in den 1920er-Jahren die Anzahl an Unternehmen im Gebiet von Manzano in der Region Friaul-Julisch Venetien: Es handelte sich um kleine und kleinste Familienunternehmen, die an das Wohnhaus angeschlossen waren. 

Calligaris wurde 1923 in Manzano als kleiner handwerklicher Betrieb von Antonio Calligaris gegründet, in dem der Stuhl Marocca hergestellt wurde. Er bestand aus einem Holzgestell und einer Sitzfläche mit Flechtwerk und war ein typisches Erzeugnis der Gegend.

1930-1950
Die ersten Produktionen

In den darauffolgenden Jahren und in den 1950er-Jahren bildete sich ein Netzwerk an Unternehmen heraus, die sich gegenseitig ergänzten, und die größeren begannen, Teile der Stuhlproduktion auszulagern. 
Antonio Calligaris organisierte in seiner Werkstatt die Produktion, indem er sich Holz aus den umliegenden Bergen und Strohs aus den friaulischen Lagunen liefern ließ. Die Lehrbuben der Werkstatt waren für das Färben des Strohs zuständig, das mit natürlichen Farben erfolgte. 
Es gab nur wenige Maschinen, der Großteil der Fertigung war weiter Handarbeit. Es waren vor allem die Frauen, die sich um das Flechten der Sitzflächen und die Endfertigung der Stühle kümmerten.
Unter den verschiedenen hergestellten Stühlen wurden neben den Thonet-Modellen auch der Stuhl „Milano“ erzeugt, der eine günstigere Version des Thonetstuhls und der erste spezifisch für Büros entwickelte Stuhl war.

1950-1960
Die Jahre des Wirtschaftsbooms
Nach dem zweiten Weltkrieg festigte sich die industrielle Produktion. Diese zweite kriegerische Auseinandersetzung hatte nicht so dramatische Auswirkungen hinterlassen wie der erste weltweite Konflikt. Die Gründung des Konsortiums für die Entwicklung der Stuhlherstellung im Jahr 1957 trug zur weiteren Stärkung bei. In den Sechzigerjahren brachte der Aufbau der Nachkriegszeit einen rasanten Anstieg des Konsums, vor allem stieg die heimische Nachfrage, die teilweise die allgemeine Krise ausglich. Die Investitionen nahmen zu und die Produktion erhielt einen nie dagewesenen Impuls zur Industrialisierung.
In den Fünfzigerjahren erbte Sohn Romeo das väterliche Unternehmen, das unter ihm auch dank des Wirtschaftsbooms der Nachkriegsjahre expandierte.
1970-1980
Calligaris wird zum Industriebetrieb
In den 1970er-Jahren erfuhren viele Familienunternehmen den Wandel zu einem stärker industriell ausgeprägten Betrieb.
In den Sechzigerjahren fiel der wirtschaftliche Aufschwung mit der Modernisierung der Geschäftstätigkeit der Familie Calligaris zusammen: Die Söhne Alessandro und Walter übernahmen in der dritten Familiengeneration das Unternehmen Calligaris und führten eine automatische Flechtmaschine ein, die ein Stuhlgeflecht aus strohähnlichen Kunstfasern in einer Minute und zwanzig Sekunden fertigte. 
In den folgenden Jahren nahm die Produktionsleistung stetig zu und der Betrieb wandelte sich zu einem gut strukturierten Industrieunternehmen, das in einem geografischen Raum führend war, der sich als „distretto della sedia“ („Stuhl-Distrikt“, Italiens Produktionszentrum für Stühle) weltweit einen Namen machte und die Eroberung anderer Märkte in Angriff nahm. 
Der erste Katalog entstand und zum ersten Mal wurde auch ins Ausland exportiert. Von diesem Moment an begann Calligaris, seine Produkte über Händler in Italien und Europa an den Endkunden zu verkaufen.
1990-2000
Calligaris in der Welt

In den 1990er-Jahren wurde man sich im Distrikt bewusst, wie wichtig Eigenwerbung und der Vertrieb auf nationaler und internationaler Ebene waren. Der Stuhl aus Friaul hatte sich sowohl am italienischen wie auch ausländischen Markt seinen Platz erobert. Fast 80 % des inländischen Bedarfs wurde von diesem Distrikt abgedeckt und die Produkte waren in Europa, den USA und im Orient stark vertreten. In diesen Jahren verzeichnete der Stuhl-Distrikt einen allgemeinen, nie gekannten Wohlstand mit sehr niedrigen Arbeitslosenraten und einer einmaligen Produktionskapazität.

1986 übernahm Alessandro Calligaris als Vertreter der dritten Familien Generation die Leitung des Unternehmens. Calligaris erweiterte sein Produktsortiment mit kompletten Einrichtungslösungen: Stühle, Tische und Kleinmöbel.

Holz war nicht mehr das alleinige Material, auf das sich Calligaris konzentrierte. Sein Hang zu Innovation brachte das Unternehmen dazu, Metall, Kunststoff, Leder und Glas zu verarbeiten. 1998 wurde die erste amerikanische Filiale in High Point (North Carolina) eröffnet.

2000-2020
bis heute

Die Jahre nach 2000 sind für Calligaris von entscheidender Bedeutung, um sich als internationales Unternehmen zu profilieren. Im Jahr 2007 erwarb L Capital, ein vom Luxuskoloss LVMH gesponserter Private Equity Fund, eine Beteiligung von 40 % und löste damit eine neue Strategie in den Bereichen Branding, Kommunikation (traditionell und digital) und Einzelhandel aus. 
Im Jahr 2008 wurde der erste Flagship Store in Mailand eröffnet, dem Stores in Paris und London folgten. Die Holding der Familie Calligaris genehmigte den Kauf des 40 %-Anteils an der Calligaris S.p.A. mit einem einzigen Gesellschafter, die 2007 an L Capital, einem Private Equity Fund der Gruppe LVMH, übertragen wurde. 
Calligaris wurde in einer Zeit, in der Mode-, Design- und Luxusmarken aus Italien von ausländischen Investoren gekauft werden, noch italienischer. 
Für Calligaris bedeutete dies einen Neuanfang mit einer neuen Expansionsphase, ganz gemäß der Tradition des Unternehmens, das seit seiner Gründung im Jahr 1923 vertrauensvoll an die Zukunft und an Italien glaubt.
Seit Oktober 2018 hat Alpha Privat Equity Fund 7 seinen mehrheitlichen Anteilserwerb der Gruppe Calligaris abgeschlossen.